Ein „Helau“ für Groß und Klein, Mann und Frau

Unterhaltsames Kräppelkränzchen im Pfarrsaal Sannerz

Unterhaltsames Kräppelkränzchen im Pfarrsaal Sannerz - Fotos: Walter Dörr


Samstag, 10.02.2024
von WALTER DÖRR

SINNTAL - Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das traditionelle Kräppelkränzchen der Katholischen Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt in Sinntal-Sannerz auch nicht mehr stattfinden. Jetzt ist wieder Normalität eingetreten und man traf sich im dekorierten Pfarrsaal. Nicht mehr nur die Ü 60er, sondern generationsübergreifend. Wie der „gut behütete“ Pfarrer Werner Pfundstein hatten sich die meisten Gäste entsprechend der närrischen fünften Jahreszeit kostümiert – ganzkörpermäßig oder zumindest mit einer lustigen Kopfbedeckung. Georg Schulz, der „lange Schorsch“, begrüßte „nach Corona mit Helau Groß und Klein, Mann und Frau“. 

Das Urgestein des Sannerzer Faschings führte dann auch durch den vergnügten Nachmittag. Er moderierte und hatte natürlich auch einige Einlagen vorbereitet. So gab er das Lied von der Leberwurst zum Besten oder sang mit den Gästen einen Rundgesang, bei dem das ausgeteilte Textblatt immer linksherum gedreht werden musste, um den Text lesen zu können. Da tolle Preise winkten, waren die Lose einer Verlosung sehr begehrt. Und wirklich: Kostenfrei eine Putzhilfe für vier Wochen zu gewinnen, oder ein Essen für vier Personen an einem Ort der Wahl, eine Nähmaschine, eine neue Garderobe, einen Wäschetrockner, einen Weinabend für zwei, eine Wärmedämmung oder ein Trink-Set – die Preise konnten sich hören lassen. Aber wie bei einer Verkaufskaffeefahrt verbargen sich hinter den klangvollen Preisen ein Scheuertuch, eine Maggi-Suppe, Nadel und Faden, ein Kleiderbügel, eine Wäscheklammer, eine Zwiebel, eine Einlegesohle oder zwei Strohhalme. 

Bei der Gestaltung es kurzweiligen Nachmittags, bei dem es auch genügend Zeit für Gespräche gab, wirkten auch Samira Ebhardt und Anne Krack mit. Sie führten ein Zwiegespräch einer alten Oma und dem vorwitzigen Enkel Fritzchen vor. Da fragte zum Beispiel die Oma, wo ihr Sieb wohl sei, das sie vermisse. Fritzchen entgegnete forsch, dass er es weggeworfen habe, weil man es wegen der vielen Löcher hätte nicht mehr benutzen können. So ließen die beiden Jugendlichen jede Menge Hämmer los. Was für die Augen boten bei ihrem Showtanz die fünf „Dorfmädels“. Sie bekamen viel Beifall und verabschiedeten sich mit dem Fliegerlied – passend zum Kräppelkränzchen der Textauszug „So ein schöner Tag“.

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